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Die UBS treibt die Migration ehemaliger Credit Suisse-Kunden auf ihre Plattform voran. Über 85 % der Schweizer Kunden wurden bereits übertragen. Der Übergang bringt neue Gebührenstrukturen und Produkte mit sich, wobei aufgrund der Präferenz der UBS für aktiv verwaltete Fonds mit potenziellen Kostensteigerungen im Vermögensmanagement zu rechnen ist. Kunden wird empfohlen, die Gebühren zu vergleichen, insbesondere bei standardisierten Produkten, da digitale Banken oft bessere Konditionen bieten als etablierte Institute wie die UBS.
Diese Woche stehen wichtige Finanzberichte von großen Schweizer Unternehmen wie Sika, Lindt & Sprüngli, Partners Group, Richemont und anderen auf dem Programm. Die Erwartungen sind gemischt: Für Sika wird aufgrund von Währungsdruck ein Rückgang erwartet, Lindt dürfte dank steigender Kakaopreise wachsen, Partners Group dürfte eine starke Performance vorweisen und in den Bereichen Bauwesen, Luxusgüter und Industrie sind unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten.
Der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, sieht sich möglicherweise strafrechtlichen Ermittlungen des US-Justizministeriums wegen eines 2,5 Milliarden Dollar teuren Renovierungsprojekts der Zentralbank gegenüber. Powell kritisierte die Ermittlungen als politisch motivierte Vergeltungsmaßnahme für die unabhängigen Zinsentscheidungen der Fed und veröffentlichte eine seltene Videobotschaft, in der er sich zu der Situation äußerte. Die Androhung eines Strafverfahrens könnte seine Fähigkeit beeinträchtigen, weiterhin im Zinsausschuss mitzuwirken.
Japanische und südkoreanische Fußballvereine stehen aufgrund der Abwertung ihrer Landeswährungen gegenüber dem US-Dollar vor finanziellen Herausforderungen, wodurch ausländische Spieler teurer werden und die Stellung beider Nationen im asiatischen Fußball auf die Probe gestellt wird. Die Finanzbehörden beider Länder beobachten die Situation mit Sorge, da der schwache Yen und Won die Importkosten in die Höhe treiben und die Sportvereine unter Lohndruck setzen.
Ein Update des Chief Investment Officer von Coutts analysiert die Schuldendynamik Großbritanniens und kommt zu dem Schluss, dass die britische Wirtschaft ein starkes Potenzial hat, im Jahr 2026 eine überdurchschnittliche Performance zu erzielen, und präsentiert einen positiven Ausblick aus einer auf die Verschuldung fokussierten wirtschaftlichen Perspektive.
Das US-Finanzministerium untersucht einen weit verbreiteten Sozialbetrug in Minnesota. Die Finanzaufsichtsbehörde FinCEN hat eine geografische Zielverordnung erlassen, wonach Geldtransferunternehmen in den Bezirken Hennepin und Ramsey Transaktionen über 3.000 US-Dollar ins Ausland melden müssen. Die Untersuchung konzentriert sich auf Steuerbetrug in Zeiten von COVID-19, durch den möglicherweise Milliardenbeträge an die somalische Terrororganisation Al-Shabaab geflossen sind.
Der Stratege der UBS Investment Bank, Bhanu Baweja, gibt einen vorsichtigen Ausblick auf die globalen Märkte und stellt fest, dass die Risiko-Ertrags-Aussichten Indiens aufgrund hoher Bewertungen und der Konkurrenz aus China zwar ordentlich, aber nicht herausragend sind. Er erwartet für 2026 mittelmäßige Aktienrenditen, wobei sich die Schwellenländer und europäischen Aktien schlechter entwickeln werden als die US-Märkte. Der US-Dollar dürfte weiterhin stark bleiben, insbesondere gegenüber nicht wettbewerbsfähigen Währungen wie der indischen Rupie, während Gold und Silber zusätzliches Aufwärtspotenzial bieten. Chinas wachsender Marktanteil in den Schwellenländern gibt den Anlegern Anlass zu erheblicher Sorge.
Die beispiellosen Drohungen von Präsident Trump, den Vorsitzenden der US-Notenbank Jerome Powell anzuklagen, schüren die Besorgnis über die Unabhängigkeit der Zentralbank. Der Konflikt hat Ökonomen weltweit alarmiert und Marktturbulenzen ausgelöst, wobei Investoren aus Aktien und Dollar fliehen, während Gold Rekordhöhen erreicht. Analysten warnen, dass die politische Kontrolle der Fed nicht nur die wirtschaftliche Stabilität der USA, sondern auch das globale Finanzsystem gefährdet, da der Status des Dollars als Weltreservewährung und das Vertrauen in US-Staatsanleihen untergraben werden könnten.
Präsident Trumps Vorgehen gegen Offshore-Windenergie in den USA hat globale Auswirkungen, erhöht die Unsicherheit für Investoren und treibt die Kapitalkosten für die Windindustrie in die Höhe. Großprojekte von Unternehmen wie Equinor und Ørsted wurden ausgesetzt, wobei die Regierung nationale Sicherheitsbedenken als Grund angibt. Führungskräfte der Windindustrie warnen, dass dies weltweit zu höheren Finanzierungskosten führen wird, da Investoren höhere Renditen verlangen, um das erhöhte politische Risiko auszugleichen.
Der Schweizer Nähmaschinenhersteller Bernina erwägt, die Produktion von Steckborn in der Schweiz nach Thailand zu verlagern, was möglicherweise 40 Mitarbeiter betreffen könnte. Grund für diese Entscheidung sind die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, darunter hohe US-Zölle (bisher 39 %) und der starke Schweizer Franken gegenüber dem US-Dollar. Das Unternehmen erzielt 70 % seines Umsatzes auf dem US-Markt und hat dort bereits Preiserhöhungen vorgenommen. Bernina betreibt seit 1990 eine Produktionsstätte in Thailand für preisgünstigere Modelle. Derzeit läuft ein Konsultationsprozess, der bis zum 11. Februar andauern wird.

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